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"Met",
althochdeutsch "metu" und altindisch "madhu", ist laut Lexikon
ein alkoholisches Getränk aus Gewürzstoffen und vergorenem Honigwasser.
Das Met war den Römern, Griechen, Wikingern und Germanen schon
bekannt. Die alten Sumerer tranken ihn im 3.Jahrtausend vor
Christus. Laut den Sagen und Überlieferungen führt aber der
Ursprung des Mets auf "Kvasir" , das Friedensgeschöpf der Götter
zurück. Bei Riesen, Zwergen und Göttern stieg Met zum heißbegehrten
Zaubertrank auf, der ihnen Kraft, Weisheit und die Unsterblichkeit
schenken sollte.
Selbst der Germanische Göttervater "Odin" (Südgermanisch "Wotan",
Wodan aber auch Odin) liebte das Met und trank es im Überfluss
in den Hallen von "Walhall". Met diente ihm auch stets als einzige
Nahrung. Met wurde erst vor 2000 Jahren durch den billigeren
Traubenwein verdrängt. |
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| Die
Walhall ist die Ruhmeshalle, in welcher Odin die in die Schlacht gefallenen
Krieger, die "Einherjar" empfängt. Ihre Seelen werden von den jungfräulichen
Botinnen Odins, den Walküren in die Walhall geleitet. Diese Ruhmeshalle
hat 540 Türen, durch die 800 Helden zur gleichen Zeit eintreten können.
Nur die tapfersten und mutigsten Krieger werden von Odin
eingelassen. Ihre Wunden heilen sobald sie die Halle betreten. Es heißt
die "Einherjar" greifen täglich zu den Waffen und kämpfen
auf dem Turnierplatz. Falls sie dabei umkommen, werden sie wieder aufgeweckt.
Mittags gehen sie zum Trinkgelage nach Walhall zurück und sammeln Kraft für weitere Kämpfe!!! |
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| Die
ursprüngliche Heimat der Wikinger war Skandinavien - genauer gesagt
die Gebiete von Dänemark, Norwegen und Schweden. Die meisten Menschen
ernährten sich von der Land wirtschaft, die sie in den leicht zugänglichen
Gebieten, in Norwegen vor allem an den Fjorden, betrieben. Außerdem
züchtete man Tiere wie Schweine, Ochsen und Schafe. Meist lagen
die Höfe weit verstreut, da man dadurch rings herum seine Felder
anlegen konnte und man somit keinen weiten Weg zu diesen zurückzulegen
hatte. Städte gab es zu Beginn der Wikingerzeit in Skandinavien
so gut wie überhaupt nicht, diese entstanden meist erst mit dem
aufkommenden Handel. Wenn überhaupt, lebte man in kleinen dörflichen
Wohngemeinschaften. Das liegt auch daran, daß die meisten Höfe
sich mit fast allen Alltagsgütern selbst versorgen konnte und somit
beinahe völlig unabhängig von Händlern und Handwerkern
waren, wie man sie meist nur in Städten antraf. Außerhalb
der Städte gab es lediglich einige Handwerker, die Güter des
alltäglichen Bedarfs herstellten, wie z.B. Töpferwaren. |
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| Odin
ist der oberste Gott der nordischen Mythologie. Er gilt als Gottvater,
Totengott, Schutzgott, Gott der Magie und der Runen. Er ist der Sohn
von Bor und somit ein Enkel von Buri, dem Ur vater der Götter.
Seine Brüder sind Vili und Ve. Gemeinsam mit ihnen tötet Odin
den Urriesen Ymir und erschafft aus dessen Körper die Welt. Seine
Söhne sind Thor, Baldr, Hödr, Hermod, Hödur, Vali, Widar
und Heimdall. Seine Ehefrauen sind Frigg, Fjorgyn und Rind. Odins Marken
zeichen sind sein Speer "Gungnir", seine Einäugigkeit
der Ring "Draupnir" sowie seine Raben Hugin (Gedanke) und
Munin (Gedächtniss) und seine Wölfe Geri (der Gierige) und
Freki (der Heißhungrige). Er besitzt das achtbeinige Pferd Sleipnir
(ein Schimmel). Sein Thron steht in Walhall, einem Palast von Asgard.
Von dort überblickt er die Welt. Odin wurde hauptsächlich
von den Wikingern verehrt. Aus Platzgründen wird hier auf weitere
Ausführungen zu Odin verzichtet. |
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| Das
Heidentum wird verwendet für unsere Naturreligion, welche die Verehrung
mehrer Gottheiten kennt. Die religiösen Feiern werden in der Natur,
auf der "Heide" ausgeführt. Heide bedeutet u.a. auch
"Waldland" und findet sich noch in verschiedenen Zusammenhänge
wie z.B. Dübener Heide, Lüneburger Heide usw. wieder. Das
Heidentum ist eine uralte Naturreligion, natürlich gewachsener
Glaubensform und nicht um eine künstlich entworfene und gestiftete
Glaubenslehre. Unsere Glaubensform beschränkt sich nicht auf einzelne
Weihehandlungen, sie bezieht sich auf das gemeinsame Dasein des Menschen
im Einklang mit der Natur. Obwohl das Heidentum durch die "Christianisierung"
immer mehr zurückgedrängt wurde, haben sich bis heute in unseren
Tagen noch viele heidnische Bräuche und Feste erhalten. Wie z.B.
das aufrichten der Maibäume, das Osterfeuer an Ostara, die Feuerräder
und auch der Tannenbaum in der Wintersonnenwende. Welcher Sinn hinter
diesen Bräuchen steht, ist den meisten Menschen unbekannt. |
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| Die
heidnischen Feste und die Thingveranstaltungen werden in den alten Heiligtümern
in der freien Natur ausgeführt, dort wo auch schon die Ahnen den
Göttern näherkamen. Derartige geheime, heilige Kultplätze
besuchen und nutzen wir noch heute. Eines der bekannten heidnischen
Kultplätze sind die Externsteine bei Detmold. Die bekannte Ausflugsinsel
"Helgoland" in der Nordsee, im Harz der "Blocksberg".
Noch heute findet man in der Landschaft die alten Opfersteine, die heiligen
Seen zu Ehren Wodans, die heiligen Moore, Steinkreise und Gräber. |
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Fasnacht:
Winteraustreiben. Fest der Fruchtbarkeit, Ahnen und Geisterfest. An
Vollmond gefeiert. Im Norden nennt man dieses Fest Fröbblot und
ist dem Gott ING geweiht.
Ostern/Frühlingsgleiche:
Sieg der Sonne über die Dunkelheit. Das Erwachen der Natur. Begrüßung
der Frühlingsgöttin Ostara. Das erste Thing wird zu Ostern
abgehalten. Der Donnergott erwacht aus seinem Winterschlaf und holt
sich seinen Hammer aus dem Reich der Winterriesen.
Maifest: Hochzeit
von Wodan und Frija. Fest des Lichtgottes Bäldäg. Der Maibaum
ist Sinnbild des Weltenbaums. Später wurde daraus die Walpurgisnacht.
Leinernte/Hagelfest:
Beginn der der Gedreideernte, Schutz der Felder vor Unwetter, Fest des
Gewittergottes Donar. Feier am 2.Vollmond nach Mittsommer.
Erntedank/Herbstgleiche:
Die Sonne sinkt in die Unterwelt. Beginn der Ahnenzeit. Ernteabschluß
und Dank der Götter. Zeit der Runen, das letzte Thing des Jahres.
Verehrung der Götter Wodan und Frija.
Winternacht: Großes Ahnen und Geisterfest, Totengedenken, Orakelzeit,
man schmückt die Gräber der Verstorbenen und zündet Lichter
an. |

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| Die
herausragende Rolle spielte "Bonifatius". Die Legende erzählte
, dass der Papst persönlich ihm den Auftrag gab, bei den "wilden
Völkern Germaniens" das Evangelium zu verkünden. Bei
Geismar wurde auf Anweisung von Bonifatius "die geweihte Eiche
des Gottes Donar" gefällt. Aus dem Holz der Eiche ließ
er eine von Petrus geweihte Kapelle bauen. Karl der Große betrieb
mit großer Grausamkeit und Härte die "Christanisierung"
der Sachsen in Norddeutschland. Die Sachsenkriege begannen 772 mit dere
Zerstörung der "Irminsul". Einige Historiker vermuten,
dass die Irminsulsäule ein hoher Holzstamm oder Baum war. Sie verkörperte
den Weltenbaum Yggdrasil. Die Irminsul war das das Wahrzeichen eines
Thinplatzes der Sachsen. Die Sachsen leisteten erbitterten Widerstand.
Karl der Große bestrafte diese mit dem berüchtigten Blutgericht
von Verden an der Aller im Jahre 782. Angeblich ließ er dort tausende
Sachsen enthaupten. Durch die Ernennung des Missionars Liudger zum ersten
Bischof v. Münster fand diese größte Zwangsumwälzung
in der Geschicht Nordwestdeutschlands 805 ihr Ende. Bonifatius und 50
weitere Missionare wurden am 5.6.754 von aufgebrachten Friesen im friesischen
Dokkum erschlagen. |
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